Rezension Die Frauen von Troja – Tochter des Himmels

Hallo ihr Lieben♥,

schon seit einiger Zeit sind mir in den Buchläden immer wieder die „Die Frauen von Troja“ Bücher aufgefallen. Als ich circa 12 Jahre alt war, habe ich mal bei meiner Stiefoma übernachtet. Allerdings hatte ich etwas zum Lesen vergessen, weshalb ich sie bat, mir ein Buch von ihr zu geben. Sie gab mir „Die Feuer von Troja“, ein uraltes Buch von 1987. Ich habe das Buch verschlungen und war seitdem begeistert von der Geschichte Trojas!

Daher MUSSTE ich unbedingt die Bücher lesen und war unglaublich glücklich, als mir Band 3 als Rezensionsexemplar zugeschickt wurde – vielen Dank hierfür an den Goldmann-Verlag!

Klappentext:

Vor dreitausend Jahren tobte ein Krieg, der die damalige Welt in ihren Grundfesten erschütterte: Der Trojanische Krieg hat viele Helden hervorgebracht. Hier erzählen die Frauen von Troja die Legende aus ihrer Sicht.

Dies ist die Geschichte der Griechin Admete und der Amazonenkönigin Hippolyta. Um ein Heilmittel für ihren kranken Bruder zu finden, begibt Admete sich mit Herkules, der als letzte seiner zwölf Aufgaben den Kampfgurt der Hippolyta erringen soll, zu den Amazonen. Die Kultur der Griechen und die der Amazonen prallen aufeinander, es kommt zur bewaffneten Auseinandersetzung. Und Admete und Hippolyta, die emotional mit beiden Kulturen verbunden sind, müssen sich entscheiden, auf wessen Seite sie stehen …

Rezension:

Ich möchte als allererstes sagen, dass ich begeistert bin, dass die Autorin in diesen Büchern nicht von den großen Heldentaten einiger Krieger spricht, sondern von den heroischen FRAUEN Trojas und Griechenlands.

In diesem Buch geht es einerseits um Hippolyta, eine mutige Amazonenkönigin, die alles für ihr Volk tun würde und Admete, die Tochter des Königs Priamos.

Von Hippolyta war ich von Anfang an hellauf begeistert. Wer mich kennt, weiß: ich stehe auf Frauen-Power. Auf Assassinen-Kämpferinnen, mächtige Hexen oder auch einfach nur eine „normale“ Frau, die sich durch ein schwieriges Leben kämpfen muss, es aber schafft – überlebt.

Hippolyta ist Power pur. Sie und ihr Volk sind von klein auf zu Kriegerinnen erzogen worden, sie sind frei, unabhängig und tödlich, wenn es sein muss. Die Amazonenkönigin führt aber kein einfaches Leben. Sie hat eine bewegende Vergangenheit und hat auch in der „Gegenwart“ mit harten Umständen zu kämpfen. Während des Buches sind mir mehr als einmal bei ihrer Geschichte die Tränen gekommen.

Admete ist eher ein liebes Prinzessinnen-Blümchen. Zumindest zu Beginn. Doch sie hat eine besondere Fähigkeit: sie ist Heilerin. Mit ihren Kenntnissen über Kräuter und Krankheiten hat sie direkt mein Herz gewonnen, denn bei selbstlosen und hilfsbereiten Menschen bleibe ich niemals kalt. Sie bricht auf eine einzigartige Reise auf und hat viele neue Erfahrungen zu verarbeiten. Auch ihre Geschichte fand ich mitreißend, sodass die Seiten des Buches nur so dahin geflogen sind.

Generell fand ich es total super – wie auch schrecklich, dass das verachtende Frauenbild dieser Zeit einige Male aufgezeigt wurde. Ich finde es toll, dass es auch realistisch sein soll, doch es ist nicht selten passiert, dass ich pure Wut und Verachtung in meinem Bauch hatte und mich zusammenreißen musste, um nicht empört vom Sessel aufzuspringen.

Eben diese Emotionsgewalt des Buches hat es für mich besonders gemacht.

Fazit:

Ich habe gelitten, mitgefiebert, war wütend und traurig. Das Buch hat einige Gefühle in mir ausgelöst und mich mit der Geschichte der beiden Frauen wirklich beeindruckt.

Ich gebe dem Buch 5/5 Sternen.

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