Rezension Dollar – Buch 1: Pennies

Hallo ihr Lieben♥,

alsoo ich habe heute morgen das Rezensionsexemplar von Dollar – Buch 1: Pennies vom Festa Verlag bekommen – vielen Dank dafür – und es direkt gelesen.

Ich habe durchgehend ohne Pause bis jetzt gelesen, das sagt im Grunde schon einiges aus, nicht wahr? 😀

Aber hier erstmal der Klappentext:

»In dieser Geschichte bin ich nicht der Held, Pimlico. Ich bin nur ein weiterer Schurke. Das solltest du nie vergessen.«

Es war einmal … Ich war 18 Jahre alt und Studentin. 
Dann wurde ich erwürgt, wiederbelebt und verkauft. 
Jetzt bin ich Pimlico und das Eigentum eines kranken Bastards, gefangen in einem Martyrium aus Schmerz und Erniedrigung. 
Ich leide und schweige. Aber ich gebe nicht auf. Ich kann nicht.

Und dann betrat er meinen Käfig der Stille: Elder Prest. Der einzige Mann, der mich anschaute und mich tatsächlich sah. Der einzige Mann, der gnadenloser ist als mein Besitzer. 
Er will mich aus Gründen, die ich nicht verstehe …

Dark Romance von Pepper Winters. Jedes Buch der New York Times-Bestsellerautorin ist eine gewaltige Reise voller Schmerz und Leidenschaft.

Freiheit.

Ich hatte sie.

Und dann verlor ich sie.

Ermordet, wiederbelebt und verkauft.

Rezension:

Was mir direkt beim Buch sehr gut gefallen hat, war, dass der Fokus nicht auf dem ganzen harten Sex lag, sondern mehr auf der Handlung und den Gefühlen der Protagonistin.

Von der Autorin Pepper Winters hatte ich bereits Tears of Tess gelesen und der zweite Band der Reihe hat für mich sogar zu meinen Jahreshighlights 2019 gehört, daher bin ich auch mit großen Erwartungen an Dollar herangegangen.

Die Protagonistin Tasmin beziehungsweise Pimlico ist eine sehr starke Frau, die sehr viel durchgemacht hat. Hier muss ich kurz erwähnen, dass ich es sehr schade fand, dass auf die ersten Momente ihrer grausigen Gefangenschaft nicht näher eingegangen wurde, sondern es nur grob übersprungen und zusammengefasst wurde. Was dort geschehen ist, war zu schlimm, um es mal eben in ein oder zwei Sätzen zusammenzufassen. Das hätte ich gerne noch im Buch drin gehabt.

Es hat mich auch überrascht, dass tatsächlich nicht eine einzige Sex-Szene im Buch war – immerhin ist das ein Dark Romance Buch, aber naja, ich lese die Bücher generell lieber wegen den ungewöhnlichen Handlungen, als wegen dem Sex.

Was ich super fand, waren die Briefe, die Tasmin an „Niemand“ schreibt, die gingen mir unter die Haut und waren eine hervorragende Idee!

Die ganzen Charaktere fand ich schon sehr gut ausgearbeitet, allerdings hätte ich mir etwas mehr Hintergrundwissen zum „Bösewicht“ gewünscht und vor allem auch mehr zu Elder. Aber vielleicht kommt das ja in den Folgebänden.

Das Ende des Buches war dann aber wieder der Kracher: einfach genial! Als ich schon dachte, dass es ja total gefühlsduselig wird, haut die Autorin einfach so ein heftiges Ende raus.. das fand ich super!

Fazit:

Auch wenn mir unglaublich viel am Buch gefallen hat, zieht es der Anfang, in dem sozusagen nur eine kurze Zusammenfassung ihrer grausigen letzten Jahre in Gefangenschaft gegeben wird, ein wenig runter.

Ich hätte mir gewünscht, dass dort der Schrecken für den Leser langsam aufgebaut wird und nicht einfach gesagt wird: 2 Jahre sind rum, er hat mir Schreckliches angetan, ich will nicht drüber reden.

Aber die knisternde Beziehung zwischen Elder und Tasmin, das herausragende Ende und vor allem diese verstörende Besessenheit ihres bösen Besitzers haben das Buch für mich absolut lesenswert gemacht!

Also: ich gebe 4 von 5 Sternen.

Rezension die Krone der Elemente

Hallo ihr Lieben♥,

heute gibt es die Rezension zu die Krone der Elemente, einem dicken Wälzer, mit dem ich so einige Probleme hatte.

Vielen Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar.

Klappentext:

Der Kaiser des ausgedehnten Salenreiches ist alt und wurde schon seit Wochen nicht mehr gesehen. Das Gerücht, er läge im Sterben, verbreitet sich unter den Landesfürsten, die nach mehr Einfluss am Hof streben. Gleichzeitig schürt eine junge Heerführerin den Grenzkonflikt im Westen zwischen Kaiserreich und benachbartem Herzogtum. Niemand ahnt, dass sie in Besitz eines sagenumwobenen Artefakts gelangt ist, mit dessen magischen Kräften sie Natur und Menschen gleichermaßen zu unterwerfen vermag: der Krone der Elemente. Schon bald setzt sie die Macht der Krone rücksichtslos ein, und ein gewaltiger Krieg entbrennt. Ein Krieg, der das Schicksal aller Menschen und das Antlitz der Welt für immer verändern wird … 

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Rezension:

Die Krone der Elemente ist ein 736 Seiten langer Schmöker, der sich leider mit viel zu vielen Ausschweifungen und Details beschäftigt, die meiner Meinung nach absolut nicht notwendig gewesen wären.

Aber fangen wir von vorne an:

Schon von der ersten Seite an hatte ich Probleme mit dem Buch. Lange, verschachtelte Sätze, stundenlange Umgebungsbeschreibungen und dauerhaft wechselnde Perspektiven haben mich ziemlich verwirrt und es mir schwer gemacht.

Leider hat der Autor wirklich jedes Umgebungsdetail haarklein beschrieben, aber nein, dabei blieb es nicht, es musste auch noch jedes Mal die komplexe Historie der jeweiligen Landschaft ausführlich erläutert werden.

Natürlich hier ein großes Lob an den Autor, dass er diese fiktive Welt so genau ausgearbeitet hat und sich wirklich überall Jahrhunderte voller Geschichte ausgedacht hat, aber es war einfach zu viel.

Die ersten 200 Seiten hatte ich das Gefühl, nur etwas über die Vergangenheit zu lernen, statt mal in der Gegenwart vorwärts zu kommen. Vor allem da viele historische Erklärungen wirklich nicht notwendig für die Handlung des Buches waren.

Jetzt aber zur tatsächlichen Handlung und den Charakteren.

Am Anfang fand ich es schwierig, die verschiedenen Charaktere auseinander zu halten, je mehr man dann allerdings endlich mal erfährt, desto leichter gelingt dies.

Die Charaktere waren alle einzigartig und haben mir auch wirklich gut gefallen, die Handlung konnte mich auch überzeugen.

Fazit:

Auch wenn mir die Protagonisten und die Handlung an sich gefallen haben, waren es einfach zu viele unnötige Ausschweifungen in dem Buch, sodass mir das lesen wirklich schwer fiel. Das Buch hätte locker 200 Seiten weniger vertragen.

Daher gibt es von mir leider nur 3 von 5 Sternen, da ich mir zwischenzeitlich wirklich die Zähne ausgebissen habe und mich zum lesen zwingen musste.

Rezension Black Forest High

Hallo ihr Lieben♥,

am 1. März ist Black Forest High von Nina MacKay erschienen und wer aktuell ein bisschen auf Instagram beziehungsweise „Bookstagram“ unterwegs ist, hat den Titel bestimmt schon das ein oder andere Mal aufblitzen sehen.

Auf die Autorin bin ich durch viele positive Rezensionen zu Dämonentage und Plötzlich Banshee aufmerksam geworden. Dämonentage liegt auch momentan auf meinem SuB, aber nach Black Forest High steht das Buch nun sehr weit oben auf der Prioritätenliste, denn:

Black Forest High war FANTASTISCH.

Aber dazu später.

Auf jeden Fall vielen Dank an NetGalley und den ivi-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Klappentext:

Was, wenn die Auserwählte tot ist und du ihren Platz einnehmen musst?

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wo Geisterjäger, Exorzisten und Geistermedien zur Schule gehen? Auf die Black Forest High!

Seven hält den Rekord der am längsten außerhalb der Schule überlebenden Geistbegabten. Dadurch ist sie, seit sie zusammen mit ihrem Geisterfreund Remi die Schule betreten hat, bekannter als ein Geist mit zwei Köpfen. Was nicht nur bei den geheimnisvollen Zwillingen Parker und Crowe für Aufmerksamkeit sorgt. Und schnell bemerkt Seven, dass auf der Black Forest High so einiges nicht stimmt: Was steckt hinter der geheimen Arbeitsgruppe, von der niemand weiß, was sie tut oder wer ihr angehört? Weshalb halten es alle für normal, dass die Schule gutes Geld mit den Schülern verdient, die Geister austreiben und verschollene Testamente ausfindig machen? Warum verschwinden zahlreiche Schulabgänger spurlos? Und weshalb scheinen es sämtliche Poltergeister, die von Sevens toter Schwester flüstern, auf sie abgesehen zu haben? Seven macht sich auf die Suche nach Antworten – gemeinsam mit ihren neuen Freunden und dem ein oder anderen nervigen Toten, der einfach nicht akzeptieren will, dass seine Zeit abgelaufen ist.

Der Auftakt zur neuen Serie von Nina MacKay!

Rezension:

Gut, wie ihr wohl schon zu Beginn des Posts gemerkt habt: das Buch hat mir gefallen. Und zwar sehr gut.

Ich finde Seven ist einfach eine Person, in deren Kopf man sich total wohlfühlt. Sie handelt wie ein „normaler“ Mensch und ich kann all ihre Entscheidungen und Handlungsweisen nachvollziehen. Zusätzlich punktet sie mit ihrer lustigen und oftmals sarkastischen Art total bei mir.

Doch in diesem Buch gibt es auch unglaublich viele liebenswürdige Nebencharaktere. Remi habe ich SOFORT ins Herz geschlossen und ich denke gerade mit Wehmut an ihn zurück, da ich ihn nun nach Ende des Buches richtig vermisse.

Ich will mehr. Band 2 bitte. Jetzt. 😦 😀

Die ganze Geschichte rund um die Akademie für Geistessehende hat mir auch unglaublich gefallen. Ich hing an allem, was es an Infos über die Geister, die verschiedenen Special Units und den Unterricht dort gab, da es einfach super interessant gemacht ist und auch nicht gerade standard.

Durch die Schreibweise der Autorin konnte ich auch wirklich ununterbrochen lesen, da sie unglaublich flüssig und mitreißend schreibt.

Fazit:

Ich LIEBE Black Forest High. Nicht nur, dass mich die Akademie mit ihren lustigen Türen ein bisschen an Hogwarts erinnert, nein, es ist einfach das ganze Konstrukt, das Nina MacKay hier erschaffen hat. Ich bin begeistert, sowohl von der ganzen Handlung, als auch von den Protagonisten. Ich freue mich jetzt schon unglaublich auf den nächsten Band der Reihe und schließe jetzt mit meiner Bewertung ab: 4,5/5 Sternen.


Rezension Rayne – die Macht der Schatten

Hey ihr Lieben♥,

ich melde mich endlich mal wieder.. unglaublich, es ist fast ein Monat seit meinem letzten Blogeintrag vergangen.

Auch, wenn ich zwischendurch durchaus Bücher gelesen habe (Throne of Glass Band 1-4), hatte ich doch eine ziemliche Leseflaute und das TROTZ des unglaublich guten Lesestoffs.

Jetzt aber zu meinem zuletzt gelesenen Buch: Rayne – die Macht der Schatten.

Erstmal vielen Dank an den cbt Verlag für das Rezensionsexemplar! Mir ist das Buch direkt dank dem schönen Cover aufgefallen und der Klappentext klang auch vielversprechend, sodass ich mich sehr über das Reziexemplar gefreut habe! 🙂

Klappentext:

Wenn der Schweifstern die Nacht erhellt, wird sich die Finsternis erheben …

Als Tochter des Königs kennt Rayne keine Sorgen. Doch dann fällt ihre Mutter nach einem Angriff in einen todesähnlichen Schlaf und nicht einmal Raynes Magie kann ihr helfen. Schnell muss Rayne erkennen, dass die Angreifer nun hinter ihr her sind – dunkle Kreaturen, die vor nichts zurückschrecken, um an ihr Ziel zu gelangen. Nur mithilfe von Skandar, dem in Ungnade gefallenen Bruder ihres Verlobten, gelingt ihr die Flucht. Als klar wird, dass der Gegner weit mächtiger ist, als Rayne für möglich gehalten hätte, muss sie sich entscheiden: Setzt sie das Königreich und das Leben ihrer Mutter aufs Spiel oder vertraut sie einem Mörder und nimmt an Skandars Seite den Kampf gegen die Schatten auf?

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Rezension:

Trotz meiner aktuellen Leseflaute bin ich schnell in das Buch reingekommen. Es ist schön flüssig geschrieben und macht einen mit den dunklen Vorhersagungen einer Seherin direkt am Anfang super neugierig.

Rayne ist eine Prinzessin – allerdings keine gewöhnliche. Sie trainiert: sowohl körperlich im Schwertkampf als auch mental mit ihrer Magie.

Sie ist ein kleiner intelligenter Sturkopf, den man direkt gern hat. Zumindest war das bei mir der Fall.

Von Beginn an ist das Buch spannend und was mich wirklich überrascht hat, war, dass es sich wirklich bis zum Ende hin gehalten hat beziehungsweise noch spannender wurde. Die Seiten sind nur so dahin geflogen und bei circa 540 Seiten ist das oftmals nicht der Fall. Daher gibt es von mir hier ein großes Lob! Es gab wirklich keine einzige langweilige Phase im Buch.

Zudem hat mir die Handlung auch ganz gut gefallen. Es war nicht die ausgefallenste Story überhaupt, aber durchaus eine ungewöhnliche. Immer wieder wurde ich total überrascht, worüber ich sehr froh war, denn vorhersehbare Bücher sind nicht so wirklich meins.

Fazit:

Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, man konnte es super schnell und flüssig lesen dank der spannenden Handlung und den interessanten Protagonisten. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen. (nur 4, da ich davor Throne of Glass gelesen habe und so gut dieses Buch auch war, an solche Reihen kommt es nunmal leider nicht ran, weshalb ich nicht volle Sternzahl geben kann..)

Rezension Herz aus Gold und Asche

Hallo ihr Lieben♥,

am heutigen Tag habe ich mich an das Buch Herz aus Gold und Asche gesetzt. Leider war es nicht zu 100% mein Fall.

Ich liebe Mythologie, deshalb konnte mich das Buch in einigen Punkten begeistern, hat mich aber letztendlich nicht ganz von sich überzeugen können.

Vielen Dank an den Loomlight Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Klappentext:

Wen würdest du retten– deinen Bruder oder die Liebe deines Lebens?

Elin kann es nicht fassen! Ohne große Anstrengung ergattert sie ihren Traumjob in einem der weltweit größten Pharmaunternehmen. Nicht nur, dass sie in die Fußstapfen ihres verstorbenen Vaters tritt, nein, mit der Forschung kann sie möglicherweise ihrem schwerkranken Bruder helfen. Allerdings ist es nicht einfach, sich auf die Arbeit zu konzentrieren, seit sie dort Esra begegnet ist. Er sieht umwerfend aus und ist unglaublich charmant, aber irgendetwas scheint er vor ihr zu verbergen. Und jeder Schritt in seine Richtung treibt Elin mehr in die faszinierende sowie gefährliche Welt einer längst vergessenen Legende. Bis sie sich entscheiden muss: Wen soll sie retten – ihren Bruder oder ihre große Liebe?

Rezension:

In Herz aus Asche und Gold geht es um Elin, die zusammen mit ihrem kleinen krebskranken Bruder bei ihrer Tante lebt, da ihre Eltern verstorben sind.

Elin ist sehr liebenswürdig: sie hat ein großes Herz und möchte den Menschen helfen. Zudem hat sie durch den Verlust ihrer Eltern auch kein leichtes Leben gehabt.

Doch obwohl mir die Protagonistin an sich ganz gut gefallen hat, konnte mich das Buch nicht richtig packen. Elin ist zwar nett und sympathisch, dennoch konnte ich keine richtige Bindung zu ihr aufbauen.

So erging es mir auch bei Esra, der zwar ein netter und zu Beginn mysteriöser Kerl ist, aber irgendwie nichts an sich hatte, das mich gefesselt oder fasziniert hat.

Die Liebesgeschichte des Buches ging mir viel zu schnell und hat mich von daher überhaupt nicht mitgerissen.

Die Idee der Autorin in diesem Buch hat mir zwar gut gefallen, allerdings gab es für mich einige Dinge, die nicht stimmig waren.

Die Reaktionen mancher Menschen fand ich total unrealistisch und übertrieben und manche Situationen und Handlungen einfach nur unlogisch.

Fazit:

Ein Buch, das ich schnell und gut lesen konnte, das mich aber leider nicht ganz überzeugt hat. Die Protagonisten sind mir zu flach gewesen, die Handlung manchmal nicht ganz logisch und einiges zu übertrieben.

Allerdings muss ich sagen, dass mir das Cover des Buches sehr gut gefallen hat (das fließt nur leider nicht in meine Bewertung mit ein) und vor allem die Grundidee der Geschichte sehr schön und interessant war.

Daher gebe ich 3,5 von 5 Sternen.

Rezension Das Echo unserer Träume

Achtung: JAHRESHIGHLIGHT

Hallo ihr Lieben♥,

das Buch, das ich gerade beendet habe, gehört zu meinen TOP 2019.

Es sieht so unscheinbar aus, auch der Klappentext sticht nicht besonders hervor, aber dann liest man das Buch und auf einmal merkt man, was für ein Meisterstück es ist.

Erstmal vielen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar! Dieses Buch wäre mir nämlich in der Buchhandlung nicht unbedingt aufgefallen, sodass ich eines meiner größten Jahreshighlights so vielleicht gar nicht kennengelernt hätte.

Klappentext:

Singapur 1897: Die Zwillingsschwestern Harriet und Mae leben auf dem Anwesen des strengen David Keeley, der eine von beiden zur Frau nehmen soll. Während Mae versucht, dem Hausherren zu gefallen, möchte Harriet ihr eigenes Leben führen. Doch als sie sich in den wohlhabenden Alexander Blake verliebt, führen Davids Eifersucht und Maes Schmerz zu einer furchtbaren Tragödie … 
London 1941: Die junge Ivy Harcourt wird vom britischen Geheimdienst ins kriegszerrüttete Singapur versetzt. Sie kann nicht ahnen, dass sie auf der fernen Insel nicht nur die Liebe finden, sondern auch auf ein erschütterndes Geheimnis aus dem Leben ihrer Großmutter Mae stoßen wird.

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Rezension:

Das Buch ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt.

Der eine spielt im Jahre 1897 und beschäftigt sich mit der Geschichte zweier Zwillingsschwestern, die in Singapur auf die Heirat eines Mannes angewiesen sind.

Die beiden haben sehr unterschiedliche Charaktere. Während die eine sich Sicherheit in der Heirat eines Mannes wünscht, möchte die andere sich durch die Suche einer Arbeit die Freiheit erkämpfen, die die beiden ihr Leben lang nie hatten.

Der zweite Strang beginnt 1941, zur Zeit des zweiten Weltkrieges und dreht sich um Ivy, die als Lauscherin für den britischen Geheimdienst arbeitet, aber nach einem traumatischen Erlebnis nach Singapur versetzt wird, wo sie nicht nur unerwartet Liebe findet, sondern auch über die Vergangenheit ihrer Großmutter stolpert.

Alle Protagonisten waren mir vom ersten Moment an sympathisch. Harriet und Mae sind wundervolle Schwestern und Persönlichkeiten, die mir sofort ans Herz gewachsen sind.

Die beiden erleben in Singapur Unglaubliches und das Drama bzw. die Tragödie, die dort ihren Lauf nimmt, ist unglaublich spannend, sodass man von Anfang an hofft und bangt, was wohl passieren mag.

Ivy ist eine kluge, wunderschöne, aber vor allem traumatisierte junge Frau. Als sie nach Singapur versetzt wird, hofft sie auf einen Neuanfang, doch man kann seine Probleme nicht einfach verdrängen und auf das Beste hoffen, wie auch Ivy merkt.

Sie lernt dort allerdings einen wundervollen Soldaten kennen, den ich vom ersten Moment an geliebt habe. Die Geschichte der beiden ist allerdings nicht einfach und die Schrecken des Krieges machen auch vor den zwei nicht halt.

So kommt es, dass das Buch von der ersten bis zur letzten Seite so fesselnd und spannend ist, dass man sich zwingen muss, auch mal eine Lesepause zu machen.

Nun aber zu den Gründen, weshalb das Buch zu meinen JAHRESHIGHLIGHTS gehört: den Gefühlen.

Von Beginn an startet man mit dem Schmerz einer traumatisierten Frau, der Verachtung zwei unehelicher Schwestern gegenüber und dem verzweifelten Versuch, die Vergangenheit hinter sich zu lassen.

Die Gefühle, die das Buch in einem im Laufe der Geschichte weckt, sind unglaublich. Ich musste tatsächlich an manchen Stellen weinen (ob vor Glück oder Leid verrate ich euch natürlich nicht :p), was mir eigentlich nie passiert.

Die Variation der Emotionen, die von Schmerz über Neid, Eifersucht, aber auch Liebe und Freundschaft gingen, hat mich umgehauen.

So viele und vor allem so intensive Gefühle findet man selten in Büchern.

Fazit:

Dieses Buch wirkt vielleicht unscheinbar, beinhaltet aber eine gewaltige, bewegende Familiengeschichte, die einem nicht mehr so leicht aus dem Kopf geht.

Ich gebe dem Buch volle 5 Sterne; mit Sternchen. 😀

Eine klare Leseempfehlung!!

Rezension Kein Tag zum Verlieben

Hallo ihr Lieben♥,

heute geht es um ein Buch einer Autorin, von der ich seit Jahren begeistert jedes Buch lese, das sie rausbringt.

Rachel Gibson und Susan Elizabeth Phillips haben mich als ich circa 12 war in die Welt der Liebesromane geführt und durch sie habe ich sie lieben gelernt.

Mittlerweile lese ich am liebsten Fantasy, aber als ich gesehen habe, dass von Rachel Gibson ENDLICH wieder ein neues Buch erschienen ist, habe ich es direkt angefragt und konnte es als Rezensionsexemplar lesen.

Vielen Dank hierfür an den Goldmann Verlag!

Klappentext:

Lexie soll vor Millionen von Zuschauern heiraten, doch in letzter Sekunde flieht sie vom Set der Fernsehserie »Hafen der Ehe«. Noch im Brautkleid steigt sie in einen Flieger nach Kanada, in der Hoffnung, dort für ein paar Wochen untertauchen zu können. Neben ihr sitzt aber ausgerechnet Sean Knox, Star der berühmten Eishockeymannschaft Seattle Chinooks – deren Coach Lexies Vater ist. Kurz darauf taucht ein Foto der beiden im Internet auf, und das Chaos ist perfekt. Die Presse zieht Lexie gnadenlos durch den Schmutz, bis die beiden auf die Idee kommen, der Welt vorzuspielen, sie wären schon lange ein Liebespaar … 

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Rezension:

Ich werde die Rezension heute mal kurz und knapp halten:

Ich bin ja mittlerweile kein Fan mehr von normalen Liebesromanen, da ich viele einfach nur vorhersehbar finde und man nunmal eigentlich auch immer weiß, wie es endet: die Protagonisten kommen zusammen und reiten gemeinsam in den Sonnenuntergang. Oder so ähnlich. 😀

Doch was ich immer vergesse, ist, wie schön der Weg zum Happy End sein kann.

Das Buch Kein Tag zum Verlieben hat genau die richtige Mischung aus allem: eine Prise Humor (tatsächlich musste ich bei diesem Buch wirklich mehrmals laut auflachen.. Rachel Gibson trifft meinen Humor einfach genau♥), ein bisschen Drama (wie es sich für eine gute Liebesgeschichte nunmal auch gehört) und eine spritzige, sexy Liebesgeschichte, die einen mitreißt und begeistert.

Was mich auch mega gefreut hat, war, dass in dem Buch Charaktere aus ihren anderen Büchern auftauchen (ein paar der anderen Protagonisten der Seattle-Chinooks-Reihe, die ich über alles liebe).

Jedoch hat es mir bei den Protagonisten ein wenig an Tiefe gefehlt, beziehungsweise generell im Buch. Irgendwie fand ich die Entwicklung der Liebe zu schnell und zu sehr auf Lust basierend. Zudem haben die Charaktere schwierige Vergangenheiten, die allerdings nur kurz angesprochen und nicht weiter vertieft werden.

Trotzdem ein absolut gelungenes, schönes Buch für zwischendurch!

Fazit:

Eine erfrischende, lustige und leichte Liebesgeschichte.

Ich habe zwar schon ALLE anderen Bücher von Rachel Gibson gelesen, allerdings muss ich demnächst wohl nochmal alle rereaden, da ich in diesem Buch wieder gemerkt habe, wie fantastisch Rachel Gibson schreibt und wie sehr ich ihre Bücher vermisst habe. *sehnsüchtiger Seufzer*

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sterne, da es einfach ein schöner leichter Liebesroman ist, allerdings war er mir ein bisschen zu oberflächlich gehalten und ich habe schon besseres von der Autorin gelesen. Deshalb 1 Stern Abzug.