Rezension Wüstenprinzessin des Ewigen Eises

Hallo ihr Lieben♥,

heute habe ich die Rezension zu dem noch relativ neuen Buch Wüstenprinzessin des Ewigen Eises. Nachdem mich der Klappentext sehr angesprochen hatte, habe ich es als Rezensionsexemplar bei NetGalley angefragt und bekommen. Vielen Dank hierfür an den Impress-Verlag!

Leider hat mich das Buch sehr enttäuscht und mich dadurch ein bisschen in eine Leseflaute getrieben. Warum, erkläre ich in meiner Rezension unten.

**Die Magie von Feuer und Eis**
Schon seit sie denken kann, hat Prinzessin Avianna eine große Bestimmung: den Thron des Wüstenreichs zu besteigen. Doch dies ist an eine Bedingung geknüpft. Nur wer in der Lage ist, die Magie des Feuers zu beherrschen, ist auch würdig das Land Iralia zu regieren. Für Avianna scheint dies aber zu einer unüberwindbaren Hürde zu werden, denn so sehr sie sich auch bemüht, die Flammen wollen ihr nicht gehorchen. Als ihr Vater, der König, davon erfährt, kommt es zum Unvermeidlichen. Avianna wird enterbt und dem kühlen Herrscher von Glacien versprochen, dem Land der alles durchdringenden Eismagie. Für die Prinzessin ein wahrgewordener Alptraum, auch wenn der Eiskönig einen merkwürdigen Sog auf sie ausübt…

//»Wüstenprinzessin des Ewigen Eises« ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.//

Ich wollte geliebt werden. Nicht wegen eines Throns oder meines Einflusses und schon gar nicht für die Diplomatie, sondern für die Frau, die ich war.

Rezension:

Das Buch hat mich schon von Anfang an irgendwie genervt. Die Protagonistin stellt sich direkt als total verwöhntes Prinzesschen heraus, das sich nur Gedanken macht, wen sie sich als zukünftigen Gemahl auswählt. Doch dann enterbt ihr Vater sie als zukünftige Königin und vermählt sie mit dem König ihres Feindeslandes, Glacien, da sie nicht die Magie des Feuers beherrscht, die Bedingung für die Krone ist.

Das entsetzt sie natürlich total und sie verfällt in lauter theatralische Monologe darüber, wie ihr Leben auf den Kopf gestellt wurde und wie schrecklich es ihr geht. Ja, schon klar. Ist ziemlich heftig. Und ich hätte es da auch verstanden, allerdings zieht es sich über das ganze restliche Buch weiter. Alle 5 Minuten passiert irgendetwas, das die kleine Prinzessin total aus der Bahn wirft und sie wieder zusammenbrechen lässt. Dann sagt sie wieder sie ist total stark und lässt sich nicht unterkriegen, liegt dann aber 2 Minuten später doch wieder heulend in der Ecke. Argh.

Vielleicht mögt ihr ja ziemlich emotionale Charaktere, ich bevorzuge allerdings starke, kämpferische Protagonistinnen und keine verzogenen weichen Prinzessinnen. Sorry. Das klingt jetzt etwas zu gemein. Es ist nur so, dass sie mich wirklich total aufgeregt hat. Was mir nicht oft in Büchern passiert.

Sie sitzt lieber im Schloss weinend in der Ecke, statt im Kampf zu helfen und trieft nur so vor Selbstmitleid. Außerdem rastet sie wegen jeder Kleinigkeit aus und hat totale Stimmungsschwankungen. Sie hat mich während des ganzen Buches total genervt, weshalb ich verhältnismäßig lange für das Buch gebraucht habe, da ich überhaupt nicht motiviert war weiterzulesen.

Das Buch hat mir also leider überhaupt nicht gefallen. Auch die Story hat mich nicht umgehauen, sondern war eher so 0815, was allerdings nicht weiter tragisch war, da ich solche Geschichten an sich auch gerne mal mag. Auch gab es hier die ein oder andere Wendung, mit der man nicht unbedingt gerechnet hat.

Fazit:

Von Anfang bis Ende konnte mich das Buch leider nicht überzeugen und mit der Protagonistin konnte ich mich so gar nicht identifizieren.

Trotzdem war das Buch auf jeden Fall schön flüssig zu lesen und hat einige schöne Lebensweisheiten offenbart (auch wenn es für meinen Geschmack ein paar zu viel waren).

Ich gebe hier also nur 3 von 5 Sternen und hoffe, dass es euch besser gefallen hat. Schreibt mir gerne eure Meinung in die Kommis!

Rezension die Tochter der Hexe

Hallo ihr Lieben♥,

in den letzten Tagen durfte ich ein tolles Buch lesen: die Tochter der Hexe.

Das Buch ist erst am 11. Februar erschienen und an dieser Stelle möchte ich schon mal dem Randomhouse beziehungsweise Heyne Verlag meinen Dank für das Rezensionsexemplar ausrichten!

Für alle, die es noch nicht kennen, hier der Klappentext:

Bathcomb, England, im Jahr 1628. Fassungslos muss die junge Bess Hawksmith mit ansehen, wie ihre Mutter als Hexe hingerichtet wird. Doch damit nicht genug, die Hexenjäger sind auch hinter ihr selbst her. Verzweifelt vertraut sich Bess dem geheimnisvollen Gideon Masters an, von dem man hinter vorgehaltener Hand munkelt, er sei ein Schwarzmagier. Und tatsächlich zwingt Gideon Bess zu einem dunklen Pakt … Dorset im Jahr 2007: Bess hat sich in der ruhigen Ortschaft Matravers ein neues Leben aufgebaut. Dank ihrer Kräutermischungen und homöopathischen Heilkünste ist sie bei den Einheimischen hoch angesehen. Keiner ahnt, dass die freundliche, attraktive Frau in Wahrheit eine unsterbliche Hexe ist. Bis Bess eines Tages von den finsteren Mächten ihrer Vergangenheit eingeholt wird.

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Alas my love you do me wrong
To cast me off discourteously;
And I have loved you oh so longer
Delighting in your company.
Greensleeves was my delight,
Greensleeves was my heart of gold,
Greensleeves was my heart of joy,
And who but my Lady Greensleeves.

Song Greensleeves, the Witch`s Daughter

Rezension:

Der Beginn des Buches war eher schleppend, da man mit einer circa 50 Jahre alt aussehenden Frau in der Gegenwart startet (die in Wahrheit eine 384 Jahre alte Hexe ist), die sich scheinbar nur für die Umgestaltung ihres Gartens interessiert und sich von allen Bewohnern des Dorfes fernhält.

Doch dann wird man ins 17. Jahrhundert geschleudert und erfährt die Geschichte der jungen Bess, die mit ihrer Familie gegen Krankheiten wie die Pest und grauenvolle Dinge wie die Hexenverfolgung kämpfen muss.
Da konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe fasziniert den Beschreibungen der damaligen Gesellschaftsverhältnisse und Lebensweise der Menschen gelauscht.

Jedoch erfahren wir nicht nur etwas über das 17. Jahrhundert, sondern werden in dem Buch auch mit ins späte 19. Jahrhundert genommen, in dem ein Name fällt, der wohl jedem bekannt sein sollte: Mary Jane Kelly.
Jap, wir sind in der Zeit Jack the Rippers gelandet.
In der Geschichte wird man mit junger Liebe, schrecklichen Krankheiten und grauenvollen Mördern konfrontiert, sodass einem definitiv nicht langweilig wird.

Allerdings bleibt es nicht dabei, nein, wir erleben einen weiteren Zeitsprung in die Zeit des ersten Weltkrieges, in dem wir die zermürbenden Zustände an der Front kennenlernen und und interessante Begegnungen haben.

Aber wie ihr es euch schon gedacht habt, bleibt auch die Gegenwart, in die wir immer wieder zurückspringen, nicht langweilig und letztendlich hängt man bis zur letzten Seite gebannt am Buch und ist am Ende traurig, dass dieses aufregende und spannende Geschichte schon vorbei ist.

Doch Gott sei Dank hat das Buch ein klasse Ende, das auf einen zweiten Band hindeutet (der auf englisch schon erschienen ist und hoffentlich auch ins deutsche übersetzt wird!). Denn ich möchte unbedingt mehr von diesen interessanten Charakteren erfahren und bin noch nicht bereit, mich von dieser wundervollen Welt mit Magie zu verabschieden.

Fazit:

Ein spannendes Buch, in dem man im Grunde mehr als eine Lebensgeschichte durchlebt, wenn auch von der gleichen Person.

Eine Geschichte geprägt von Verfolgung, Freundschaft, Liebe und Kampf.

Ich fand das Buch klasse und gebe ihm 4 Sterne! (Hätte gerne mehr gegeben, aber dafür hat mich der langweilige Anfang zu sehr gestört, auch wenn der Rest des Buches nur so vor Spannung getrieft hat.)

Rezension Tears of Tess (Buch 2)

JAHRESHIGHLIGHT

Hallo ihr Lieben♥,

ich will direkt vorab sagen: ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen!

Warum, erkläre ich in der folgenden Rezension.

Erstmal vielen lieben Dank an den Festa-Verlag für das Rezensionsexemplar! Ich hätte NIE erwartet, dass der 2. Band von Tears of Tess so ein umwerfendes Buch sein würde.

Er mochte ein Monster sein,
aber er war ihr Monster.

Tess gehört Q. Und Q gehört Tess. Aber der Bestie in seinem Inneren reicht das nicht. Sie hat Blut geleckt. Tess’ Blut. Wie lange wird Q sich noch bändigen können, bevor er sich alles nimmt?

»Es ging ihm nicht um schlüpfrige Spielchen oder das Auspeitschen. Es ging ihm darum, mir offene Wunden zu reißen, mein schieres Dasein aufzubrechen und mich in Besitz zu nehmen.«

Wann wird Q wirklich befriedigt sein?

Der zweite Teil von Pepper Winters’ erfolgreicher Tears of Tess-Reihe – ein Muss für alle Liebhaber düsterer Erotik.

Ich kehrte mich nach innen, rüttelte an der Tür meines neu erschaffenen Turmes und suchte nach einem Ausweg. Aber es gab keinen. Keinen Schlüssel in die Freiheit.

Rezension:

Puh, Leute. Selten hat mich ein Buch so aufgewühlt. Ich habe eine Achterbahnfahrt an Emotionen erlebt und wusste nicht, ob ich am liebsten ausgestiegen wäre und mich übergeben hätte oder begeistert kreischend die Hände in die Luft geworfen hätte.

Versteht mich nicht falsch: das Buch war nicht schlecht im Sinne von ich fand es zum kotzen 😀

Nein: Es war so gut und emotionsgeladen, dass es mir fast zu viel wurde, gerade weil es keine einfachen Gefühle waren, die man dort durchlebt.

Ich habe das Gefühl, ich versaue die Rezension gerade schon.. argh. 😀

LEST DIESES BUCH.

Band 1 der Tears of Tess Reihe war ein Dark Romance Roman, der schon einige Schrecken auf Lager und eine unglaublich starke Kämpferin als Protagonistin hatte. Ich mochte ihn, wurde aber nicht von Hocker gehauen.

Aber Band 2!!!

Da man es schon auf der ersten Seite des Buches erfährt, werde ich es nun vorab sagen und damit hoffentlich nicht spoilern.

Tess wird von den Menschenhändlern wieder gefangen genommen.

Um aber auf diesen bedeutenden Part einzugehen, will ich vorher noch über den Teil des Buches reden, der davor spielt.

Das Anfang von Band 2 war grandios. Dadurch, dass man direkt erfährt, dass Tess irgendwann im Laufe des Buches wohl gefangen genommen wird, ist die Spannung natürlich dementsprechend vom ersten Moment an hoch.

ALLERDINGS folgte darauf erstmal die Handlung, die an das Ende von Band 1 anschließt. Und die hat mir tatsächlich nicht so gut gefallen.

Es war nämlich ein ziemliches Auf und Ab an Gefühlen. Beide haben mich mit ihren Gedanken über einander, ob sie sich nun vollkommen offenbaren können oder doch nicht/ ob sie einander vollkommen vertrauen oder doch nicht, total aufgeregt. Keine Ahnung, das ganze gefühlsmäßige Hin und Her der beiden Protagonisten hat mich einfach genervt.

ABER dann passiert das, was einem direkt von Anfang an gesagt wurde: Tess wird entführt.

Und ab da beginnt das Buch seinen grandiosen Aufstieg, der mich atemlos, zerstört, zerrissen und fertig gemacht hat.

Denn was ihr dort widerfährt, wie sie sie dort zu zerbrechen versuchen.. und wie sich alles entwickelt und wie sie hinterher ist.. das kann man nicht beschreiben. Nun ja, die Autorin hat es natürlich beschrieben. Und zwar absolut authentisch und echt, brutal und grausam, ohne Vorwarnung oder ein Medikament zur Heilung der eigenen Seele nach diesen Ereignissen.

Denn ganz ehrlich: meine eigene Seele ist in diesem Buch in Mitleidenschaft gezogen worden.

Aber entdeckt das Buch selbst!

Lernt diese unglaubliche Protagonistin kennen, lernt mit ihr die Tiefen und vor allem die Grenzen einer Seele kennen. Die Schutzmechanismen eines Geistes und die Größe eines Herzens. Oder lernt eben Menschen kennen, die dieses Organ, das für Liebe, Empathie und andere gute Gefühle steht, anscheinend nicht besitzen.

Fazit:

Ich habe viele Bücher gelesen, aber ich habe bisher tatsächlich noch keines getroffen, das mich so mitgenommen hat.

Das Buch hat mich verstört, das muss ich ganz ehrlich sagen.

Aber ich persönlich bin ein großer Fan von Büchern, die starke Emotionen in mir auslösen. Und Tears of Tess Buch 2 ist hier ein absolutes Vorzeigeexemplar. Noch nie musste ich mit so vielen verschiedenen und vor allem schwierigen Emotionen kämpfen.

Großes Lob an die Autorin, ich hätte nie gedacht, dass es jemand schaffen würde, eine solche Entwicklung eines Charakters dank grausiger Erfahrungen niederzuschreiben. Vor allem auf eine solch realistische Art und Weise!

Ich empfehle dieses Buch zu 100% weiter, allerdings sollte sich jeder bewusst sein, um was es in diesem Buch geht und worauf er sich einlässt, denn es ist keine seichte Lektüre. Es ist dunkel und voller Gewalt.

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

Rezension Victorian Rebels – das Licht unserer Herzen

Hallo ihr Lieben♥,

heute habe ich den 3. Band von Victorian Rebels beendet.

Die ersten zwei Bände habe ich noch nicht gelesen, aber die Geschichten kann man an sich unabhängig voneinander lesen (auch wenn ich jetzt unbedingt auch die vorherigen Bände lesen will!).

Vielen Dank an den LYX Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Das Buch spielt in Schottland und hat mich mit seiner Kulisse direkt erobert. Ich LIEBE nämlich Schottland, mit seiner Kultur, seiner Geschichte und seinen Highlandern.

Eine meiner liebsten Serien ist Outlander und dieses Buch hat mich in gewisser Weise daran erinnert und mich dadurch fasziniert.

Nur sie kann Licht in seine Seele bringen … 

Liam MacKenzie wird von allen „Der Highlandteufel“ genannt. Nur wenige haben es je gewagt, ihm die Stirn zu bieten. Als er eine Gouvernante für seine Kinder sucht, tritt die Engländerin Philomena Lockhart auf den Plan – und der grimmige Krieger findet sich plötzlich auf einem Schlachtfeld wieder, auf dem er keinerlei Erfahrung hat. Der jungen Frau gelingt es nicht nur, seinen widerspenstigen Nachwuchs für sich zu gewinnen, sondern auch ungeahnte Gefühle in ihm zu wecken. Denn in ihren Augen sieht er, dass Mena durch eine Dunkelheit gegangen ist, die der seiner Seele gleicht – und dass sie den Schmerz hinter seiner finsteren Fassade erkannt hat …

„Emotional, gewaltig, ein Buch, das man nicht mehr weglegen kann!“ Romantic Times 

Band 3 der VICTORIAN-REBELS-Reihe

Ich glaube, der Teufel steckt in jedem von uns. Deshalb sind wir Menschen, keine Götter.

Rezension:

Kerrigan Byrne hat hier zwei Protagonisten erschaffen, die beide durch Dunkelheit gegangen sind, schreckliche Erlebnisse hatten und sich dadurch verändert haben.

Philomena ist eine adlige Engländerin, die allerdings von ihrem Mann misshandelt und in ein Irrenhaus gesteckt wurde. Nachdem sie von ihren Freunden befreit wird, schicken sie diese unter falscher Identität nach Schottland zu Liam MacKenzie, dem gefürchteten Highlandteufel, um sich dort als Gouvernante um seine Kinder zu kümmern.

Doch unter Liams harter und grausamer Fassade steckt ein Herz, welches sich auch nur nach Akzeptanz und Vergebung sehnt.

Er hat eine stürmische, oft jähzornige und herrische Art, welche sehr interessant ist, denn man will unbedingt wissen, was noch verborgen in ihm steckt.

Mena dagegen ist eine eher sanftmütige Person, die gut mit Kindern umgehen kann und viel Verständnis zeigt. Sie ist so ziemlich der Gegenpol zu Liam.

Das macht das aufeinander treffen der beiden auch so interessant.

Doch nicht nur die Protagonisten, sondern gerade auch der Hintergrund des Buches haben mich fasziniert. Denn im Buch wird man mit einigen schottischen Bräuchen, der gälischen Sprache und dem unwiderruflichen Charme Schottlands vertraut und würde am liebsten selbst vor Ort sein.

Auch hatte das Buch unvorhersehbare Wendungen und nervenaufreibende Teile, die mich vor Spannung haben zittern lassen.

Fazit:

Ich war von den ersten Sätzen des Buches an mitten im Geschehen und wollte am liebsten gar nicht, dass es endet. Die Protagonisten (und auch die süßen Kinder und Nebencharaktere) haben mir sehr gut gefallen, ebenso wie das wundervolle Land, in dem die Geschichte spielt.

Es hat nicht nur oberflächliche Hauptfiguren, sondern welche mit düsterer Vergangenheit, die keiner von beiden je komplett wird überwinden können.

Ein spannendes, wunderschönes Buch, das toll geschrieben ist. Ich gebe ihm 4 von 5 Sternen.

Rezension Tears of Tess (Buch 1)

Hallo ihr Lieben♥,

vor kurzem habe ich meine Liebe zu Dark Romance entdeckt und gerade der Festa-Verlag hat da fantastische Bücher zu bieten.

Daher habe ich mal angefragt und tatsächlich ein Rezensionsexemplar fürs Kindle bekommen: Tears of Tess von Pepper Winters!

Erstmal vielen Dank an den Festa-Verlag dafür! 🙂

Kurzbeschreibung:

Die australische Studentin Tess bricht mit ihrem Freund zu einer romantischen Reise nach Mexiko auf. Sie hofft auf Spaß, viel Sex und die Gelegenheit, ihm endlich ihre geheimen Fantasien zu offenbaren, die so gar nichts mit süßer Anbetung und Kuschelsex zu tun haben.
Aber dann dringt der Schrecken in ihr Leben. Tess gerät in die Fänge skrupelloser Frauenhändler und wird nach Frankreich an einen geheimnisvollen Millionär als Sexsklavin verkauft. Plötzlich werden ihre dunklen Fantasien auf abstoßende Weise wahr …

Verrucht, heiß, ergreifend. Jedes Buch von Pepper Winters ist eine gewaltige Reise voller Schmerz und Leidenschaft.

Tränen strömten über mein Gesicht. Die ersten Tränen, die ich vergoss, aber gewiss nicht die letzten.

Dies war meine neue Zukunft. Das Schicksal hatte mich den Hundes des Hades zum Fraß vorgeworfen.

Rezension:

Tess hatte schon immer dunklere Fantasien, die ihr Freund ihr nicht wirklich erfüllen konnte, doch als sie an den französischen und unglaublich gut aussehenden Millionär verkauft wird, scheinen sich diese zu erfüllen. Nur, dass sie sie auf gar keinen Fall als Sklavin und mit ihm ausleben will.

Sie versucht alles in ihrer Macht stehende, um sich gegen ihn zu wehren, auch wenn ihr verräterischer Körper andere Signale sendet.

Das Buch hat mich sehr überrascht. Am Anfang hat mich Tess ein wenig genervt, da mir ihre Reaktionen auf alles immer etwas übertrieben und dramatisch vorkamen. Im einen Moment ist sie glücklich, im nächsten wieder voller Hass und Selbstzweifel.. so geht es immer wieder hin und her.

Doch mit der Zeit wurde mir Tess immer sympathischer, sie lässt sich nicht brechen, auch, wenn ihr noch so schlimme Dinge widerfahren, sie gibt nicht auf, sondern kämpft!

Das hat mich an der Protagonistin sehr beeindruckt!

Q, der geheimnisvolle Millionär, ist ein Monster. Zumindest sieht er sich selbst so und auch Tess hasst ihn zu Beginn fast so sehr wie er sich selbst.

Doch mit der Zeit erfährt man, wenn auch nur bruchstückhaft und sehr wenig, mehr über ihn und beginnt seine Charakterzüge zu verstehen.

Beide haben mich fasziniert und ich war hin und weg von der Geschichte.

Fazit:

Das Buch ist düster, nichts für schwache Nerven. Es geschehen schreckliche und eigentlich unaussprechliche Dinge, doch die Protagonistin lässt sich nicht unterkriegen und lässt sich nicht von ihrer Hoffnung fliehen zu können abbringen.

Natürlich ist es nicht nur schlimm und grausam, sondern auch heiß und verrucht. Auf eine düstere Art und Weise. Sex mit Gewalt gibt es in Tears of Tess genug.

Ein gelungenes Dark Romance Buch und an sich in sich abgeschlossen. Ich werde mir jedoch ganz sicher noch Band 2 holen, da ich wissen will, wie es weiter geht.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

Rezension Elfendunkel (Ailerara 1)

Hallo ihr Lieben♥,

heute habe ich das Buch Elfendunkel von Jenna Liermann gelesen, dafür erstmal vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!

Tatsächlich habe ich mich hauptsächlich für den Titel interessiert, da ich die Autorin schon kannte. Ihr Buch „die Jäger der Götter“ hatte mir vor einiger Zeit auch schon sehr gut gefallen, weshalb ich unbedingt ihren neuesten Titel lesen wollte!

Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch war super!

Hier erstmal der Klappentext:

**Eine Halbelfe im Kampf gegen das Schicksal** 
Die Halbelfe Aileara lebt in einer Menschenstadt und hält sich mit zwielichtigen Aufträgen über Wasser. Sie verachtet die Menschen, da sie der Magie nicht mächtig sind, doch auch bei den Elfen hat sie als Halbblut keine Heimat. Von der Vergangenheit mit ihrer geliebten Familie ist ihr einzig ein mysteriöser Schicksalsspruch über sie selbst geblieben. Immer auf der Suche nach Hinweisen auf ihre Bestimmung, lässt sie sich auf einen riskanten Handel ein. Bevor sie sich jedoch großer Gefahr aussetzt, begegnet ihr der undurchschaubare Nieven. Er verfügt über besonderes Wissen und scheint nicht nur Antworten auf Ailearas Fragen zu haben, sondern übt trotz seiner Unnahbarkeit eine unerklärliche Anziehungskraft auf sie aus. Doch auch er hat seine Geheimnisse…  

Der Auftakt zu einer düster-magischen Dilogie voller Liebe, Kämpfe und Intrigen! 

Rezension:

Der Schreibstil der Autorin hat es mir leicht gemacht, mich von der ersten Sekunde an direkt im Buch wiederzufinden und es flüssig in einem Stück durchzulesen.

Sie hat eine wunderschöne Welt erschaffen, in der es neben den Menschen auch noch Elfen, Zwerge und andere Kreaturen gibt.

Aileara, die Protagonistin, ist eine Halbelfe und wird deshalb von keinem der beiden Völker wirklich akzeptiert, weshalb sie immer mit einem Verschleierungszauber herumläuft, durch den sie wie ein Mensch aussieht.

Sie ist eine knallharte Söldnerin und tötet im Auftrag anderer.

Aileara hat mich von Anfang an fasziniert. Sie ist richtig „bad ass“, was man dank ihrer Vergangenheit auch irgendwie nachvollziehen kann. Sie musste als 16-jährige mit ansehen, wie ihre Familie massakriert wurde. Keine schöne Sache.

Danach ließ sie ihr Dorf zurück und zog in eine Menschenstadt, in der sie zur Söldnerin wurde.

Sie ist sehr verschlossen, traut keinem einzigen Menschen über den Weg und hat dementsprechend nicht wirklich viele Freunde. Sie steht für sich selbst ein und will nicht auf die Hilfe anderer angewiesen sein.

In dem Menschenreich, in dem die Frauen noch als schwaches und untergestelltes Geschlecht angesehen werden, sticht sie aus der Masse hervor.

Als sie auf der Suche nach Hinweisen über ihr Schicksal über den jungen Priester Nieven und seinen Freund Faelar stolpert, begeben sie sich gemeinsam auf eine gefährliche Reise.

Nieven und Faelar könnten unterschiedlicher nicht sein.

Während Nieven sich nicht wirklich einem Priester entsprechend, sondern eher unzüchtig verhält, ist Faelar ein treuer Glaubender, der viel über Moral nachdenkt und immer nur das Richtige tun möchte.

Die drei zusammen sind eine absolut lustige Gruppe, da einen Nieven und Aileara mit ihren Wortgefechten immer wieder zum lachen bringen und der gute Faelar einen mit seiner unschuldigen Art auch immer wieder schmunzeln lässt.

Fazit:

Ein unglaublich lustiges und spannendes Buch. Gerade Aileara als unabhängige Frau in einer unterdrückenden Gesellschaft ist sehr interessant und ihre zwei Begleiter versüßen einem immer wieder den Tag.

Ich kann dieses Buch sehr empfehlen und freue mich schon unglaublich auf Band 2, der zu meinem Glück schon am 28. Februar erscheint.

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen, da es mir mit seiner düsteren Protagonistin und seinen einfallsreichen Orten wirklich sehr gefallen hat.

Rezension The Belles: Schönheit regiert

Zu Beginn vielen Dank an NetGalley und das Presseteam von Thienemann-Esslinger für das Rezensionsexemplar!

Das Buch klang von vornherein sehr interessant für mich und ich bin unglaublich froh, es nun gelesen zu haben. Einfach WOW.

Das Buch hat etwas, das einen tief berührt und nachdenklich macht, etwas, das ich am Anfang nicht gedacht hätte! Aber nun zur Rezension:

Glitzernd, glanzvoll, grausam – willkommen in der Welt der Belles!

Die Welt von Orléans wird von Hässlichkeit bestimmt, und nur die Belles können den Menschen Schönheit verleihen. Camelia ist eine Belle – schön, begehrt, mit magischen Fähigkeiten. Am Königshof will sie allen zeigen, dass sie die Beste ist. Doch hinter den schillernden Palastmauern lauern dunkle Geheimnisse. Camelia erkennt, dass ihre Fähigkeiten viel stärker und gefährlicher sind, als sie es je für möglich gehalten hätte. Sie sind eine Waffe, die sich andere zunutze machen wollen. Daher muss sie sich entscheiden: Soll sie die Tradition der Belles bewahren oder ihr eigenes Leben riskieren, um ihre Welt für immer zu verändern? Das Schicksal der Belles und von Orléans liegt mit einem Mal in ihren Händen …

Die Welt von Orléans ist erbaut aus dem Fleisch und den Knochen meines Monsters. Sie ist hässlich, schmerzhaft, beunruhigend und oft verstörend.

Aus dem Nachwort der Autorin.

Zur Handlung:

Camelia, oder auch Camille genannt, ist eine Belle. Sie gehört zu den begehrtesten Menschen im Land, da sie die Fähigkeit hat, das Aussehen und sogar leicht den Charakter eines Menschen verändern zu können.

Da das Königreich Orléans einst vom Gott des Himmels verflucht wurde (da seine Gemahlin die Göttin der Schönheit den Menschen zu viel und ihm zu wenig Aufmerksamkeit schenkte), sehen dort alle Menschen von Natur aus schrecklich aus. Graue Haut und blutrote Augen machen sie nicht gerade ansehnlich.

Doch die Göttin der Schönheit erschuf zum Ausgleich die Belles, die von da an den Menschen mit ihrer Macht wieder zu Schönheit verhelfen konnten.

Camille wurde bis zu ihrem sechszehnten Geburtstag trainiert und darauf vorbereitet, einem der verschiedenen Häuser von Orléans zu dienen und dort Menschen zu behandeln, doch ihre Mutter spornte sie immer dazu an ihr Bestes zu geben, um später zur Favoritin erklärt zu werden, der Belle, die später dem Königshaus persönlich dienen darf und somit die mächtigste Belle des ganzes Landes ist.

Doch alles entwickelt sich nicht wie geplant und Belle merkt, dass am Hof nicht alles so schön und perfekt ist, wie es scheint.

Zu den Protagonisten:

Camille ist eine sehr gute Belle, die aber nicht perfekt ist, da sie Regeln gerne mal etwas weiter nimmt und gerne herumexperimentiert.
Dadurch nimmt ihr Leben nicht unbedingt den Lauf, den sie sich gewünscht hätte.
Sie ist zu Anfang eine noch etwas naive, rebellische und neugierige Person, die ihre Schwestern über alles liebt, aber auch lernen muss mit Gefühlen wie Neid und Missfallen umzugehen.
Da sie in ihrer Kindheit sehr behütet großgezogen wurde, trifft sie unvorbereitet auf das Rampenlicht, in dem die Belles am Hofe und in den Häusern stehen und muss lernen, sich Autoritäten unterzuordnen, da sie sonst Konsequenzen zu spüren bekommt.
Sie muss im Laufe des Buches viel lernen, da sie neue Gefühle kennenlernt und neue Personen, nie weiß wem sie wirklich vertrauen kann und wem nicht.
Auf jeden Fall konnte ich seit Beginn des Buches mit Camille mitfiebern und jede ihrer Handlungen nachvollziehen, was mir manchmal bei anderen Büchern schwerer fällt.
Eine coole und interessante Protagonistin, die mir sehr gefallen hat.

Fazit:

Schon von Beginn an war ich vom Buch fasziniert, da ich die Idee der Autorin sehr spannend fand. Jeden Menschen so umformen zu können wie man will? Schönheit als Ware zu nutzen und damit Geld verdienen?
Das Buch hat mich auf jeden Fall zum anregen gebracht, da es Schönheitsideale vorgibt, alle Menschen am liebsten „perfekt“ sein wollen (was ja in echt auch ein bisschen so ist) und sich tatsächlich jeder (der genug Geld hat) in das verwandeln lassen kann, das er sein will.
Bevor ich abschließe muss ich aber noch eins sagen: das Ende! Argh! Gemein und fies und hat mein Herz ziemlich zerstört.. ich brauche unbedingt Band 2! Schnellstmöglich.. 😀

Aber um es nun am Ende zusammenzufassen:

Hervorragendes Buch, klasse Thematik, tolle Protagonistin und Spannung bis zum Schluss! 5 von 5 Sternen.

So unangenehm die Ideen in The Belles auch sein mögen, ich hoffe, dieses Buch bringt uns dazu, über Kommerzialisierung von weiblichen Körpern zu reden; über die medialen Botschaften, die wir jungen Leuten über den Wert ihres Aussehens zukommen lassen; darüber, was als schön betrachtet wird; und über die Mächte, die dafür sorgen, dass sich alles ins Groteske verschiebt.

Aus dem Nachwort der Autorin.